18./19.07.2026: Störtebeker Preis und Ammerlander 420er
Das Wetter bei der Regatta am Starnberger See war sehr durchwachsen. Wegen Gewitter mussten wir am Samstag bereits vor unserer ersten Wettfahrt wieder an Land fahren und verbrachten dort einige Stunden. Der Club hatte aber vorgesorgt und konnte uns mit einem leckeren Buffet die Zeit und den Hunger vertreiben. Gegen Nachmittag entschied die Wettfahrt schließlich wieder rauszugehen. Trotz der vielen verbleibenden Zeit schafften wir nur eine Wettfahrt, bei der es bei uns nicht so gut lief, im Gegensatz zu dem anderen Baden Württemberg Team mit Philipp Zerlin und Jannik Jesinger. Das lag unter anderem daran, dass unser Boot wegen der Öffnungen am Heck volllief und wir mehr mit Pützen als mit Segeln zu tun hatten. Zudem war der Wind sehr wechselhaft und so war der Grundwind zwar nur etwa 7 Knoten, in Böen kamen dann aber teilweise auch 17 Knoten. Am Abend gab es dann wie immer ein gemeinsames Segleressen.
Der nächste Tag startete mit einem Gewitter um 6:30 Uhr, weshalb wir bereits sehr früh in den Tag starteten. Das Wetter verbesserte sich nur mäßig und auch der Wind ließ auf sich warten. Nach einigen Stunden Startverschiebung entschied die Wettfahrtleitung, trotz dunkler Wolken, rauszugehen und Wettfahrten zu starten. Der Wind spielte mit, und so konnten wir noch drei Wettfahrten segeln, obwohl die Korsars mehrere Massenfrühstarts hatten. Bei den Wettfahrten konnten wir uns von Wettfahrt zu Wettfahrt verbessern und neue Erfahrungen mit dem Trapez sammeln. Bei der letzten Wettfahrt war es sehr knapp zum zweiten Platz, doch leider schafften wir diesen wegen wenigen Zentimeter nicht und somit auch nicht den gesamt dritten Platz wegen dem einen Punkt. Wir beide waren etwas enttäuscht, allerdings war die Regatta für uns auch eher ein Training, da diese wegen der wenigen Meldezahlen keine Ranglistenregatta war. Bei Philipp und Jannik lief es in den letzten beiden Wettfahrten leider nicht mehr so gut, doch trotzdem konnten sie den gesamt zweiten Platz verteidigen. Insgesamt war die Regatta für uns sehr schön, mit vielen netten und neuen Seglern. Zudem konnten wir unsere Erfahrung mit etwas mehr Wind erweitern und an unseren Manöver und bei der Zusammenarbeit im Team arbeiten.
Bericht von Louisa
Ergebnisse:
420er (8 Meldungen):
(2) Philipp Zerlin (StSC), Jannik Jesinger (SMCÜ): (2, 3, 4, (5))
(4) Louisa Saal, Johanna Hötte ((5), 5, 3, 3)
Korsar (23 Meldungen)
