13.-14.06.2026: Nordwassercup 2026 in Rostock
Ein guter Auftakt in den 470 er!! Aber von Anfang: Ich hatte nach einer langen Suche endlich eine Segelpartnerin gefunden, um 470er zu segeln. Allerdings, direkt ohne jegliche Tests in den 470er zu starten ist wohl keine gute Idee. Also haben wir uns zusammen mit dem Bundestrainer entschieden, den diesjährigen Nordwassercup als Testevent zu nehmen, um auszuprobieren, wie wir uns unter Stress an Bord beim Regattasegeln verhalten und miteinander verstehen.
Warf man eine Woche vorher ein Blick auf die Wettervorhersage, so konnte man ihm eine Menge Wind und schlechtes Wetter entnehmen. Gerade auf der doch sehr schwierig zu segelnden Warnow in Rostock sind das für das erste Mal zusammen segeln doch sehr herausfordernde Bedingungen.
Nichtsdestotrotz ging es für mich per DB, was mal mehr und mal weniger funktioniert hat, nach Rostock. Direkt am ersten Tag bekamen wir den sehr böigen und wild drehenden Wind zu spüren, der in seiner Spitze mit ca. 25 kts über die Warnow fegte, was wir aber überraschend gut wegstecken konnten und die Serie am ersten Tag mit vier ersten und einem zweiten Platz sehr gut starteten. Generell ging es vor allen darum, im Fachjargon sogenannte „Fuck ups“ - also Situationen, die besonders viel Zeit kosten - zu vermeiden, wie z.B kentern oder ein verdrehte Spinnacker.
Der zweite Tag bot ähnliche Voraussetzungen, nur war der Wind noch ein wenig stärker. Wie auch am ersten Tag setzten wir unsere Serie mit den Plätzen 1,2 und 3 fort. Wir waren im Endeffekt die einzigen, die es geschafft haben, sauber über den Kurs zu segeln, und das war der Schlüssel zum Erfolg.
Zum Ende haben wir diese Regatta gewinnen können, was hoffentlich ein guter Start in die 470er Kariere ist.
Bericht von Constantin Troeger
